Esoterik-Themenkreis: Der Wonnemonat Mai

Esoterik-Themenkreis: Der Wonnemonat Mai

Feste im Mai


Seit vielen Jahrhunderten feiert man im Mai das Brauchtum Aufstellen der Maibäume.

Eingeleitet wird die erste Mainacht mit dem Hexenfest oder Tanz in den Mai. Damit wird und soll der Winter, die kalte und dunkle Jahreszeit endgültig verabschiedet werden.

Es werden Birkenstämme verwendet, die mit einem Kranz aus Fichtenzweigen und vielen bunten Bändern verziert werden. Hexen bedienen sich bei der Anbringung der bunten Bänder auch der Knotenmagie, um den Ort, den Menschen ein wundervolles Jahr zu wünschen.

Der 1. Maitag beginnt immer mit dem Wochentag des nächst folgenden Neujahrstag, Der 1. Mai 2015 ist ein Freitag und der 1. Januar 2016 ist ebenfalls  ein Freitag, das ist jedes Jahr gleich.  Der Mai ist der besondere Monat, der nicht nur Muttertag enthält, sondern auch im kirchlichen Sinne der Mutter Maria gewidmet ist,  gilt auch als Marienmonat, oder Marienmond, wobei der 1.

Vollmond im Mai ganz besondere Kräfte und Energien hat. Der Mai  ist in den alten Zeiten der Göttin Maia gewidmet, die schon seit römischen Zeiten  angerufen wurde, um ein ertrag- und erfolgreiches Jahr zu erleben.
Der Name von Maia wurde durch die Jahrhunderte auch immer mal wieder verändert, bis in der Neuzeit der Name Maria Bestand bekam.

Für die Bauern ist der Mai, der Monat, in  dem er das Vieh bis zum Herbst dauerhaft auf die frischen grünen Weiden stellt. Alles zeichnet sich im Mai für das Frühjahrserwachen ab. Besonderheit ist,  der Mai wird  auch als der Liebesmonat / Wonnemonat bezeichnet – alles treibt aus beginnt zu blühen. 
Die warmen Sonnenstrahlen erheben das Gemüt, stärken den Mentalzustand, der Körper produziert wieder mehr Vitamin B.  Die Apfelbäume mit ihren weiß-rosa Blüten und die Birken, als Liebesbäume gehen ins Laub, die Kirschzweige blühen. Vom Brauchtum her ist nicht nur der bunte Maibaum ein Brauchtum.

In Kirschzweigen oder Magnolienbäume  können  bunte Bänder ein gehangen werden, oder nach altem  Brauch aus Japan, Bänder mit aufgeschriebenen Wünschen  aufgehangen werden. Als Räucherung empfiehlt sich Ambrosia, der Duft der Götter zu verwenden.  Als Essen werden Eintöpfe, frisches Gemüse, Obst und frisches Brot gereicht, Getränke sind Wein und Met.

Wer  im Mai die Liebe für sich stabilisieren oder anziehen möchte, hängt an blühenden Apfelbäumen seine Wunschzettel aus, oder vergräbt sie an der Wurzel. Bis zur Ernte der Äpfel  wird sich die Liebe einstellen.  Alternativ - auch  ein schöner Brauch - ist es, vom zunehmenden bis Vollmond in eine gerade aufgehende Trauerweide in der Abenddämmerung eine lockere Schlaufe zu binden, und damit seinen Wunsch im Baum zu verknoten.

Bei den Kelten, Germanen  und anderen frühzeitlichen Völkern  wurde zur ersten Mainacht die Göttinnen Hekate und Freya angerufen, ebenso wie Minerva, bei den Römern.  Bei diesen Anrufungen wurden alle Feuer gelöscht und erst mit der beginnen Mainacht wieder neu  entzündet. Man tat dies, um Altes aufzulösen und mit neuem Feuer Neues zu beginnen. Vielfach wurden auch Häuser mit Reisigbesen oder Birkenbesen ausgekehrt zur energetischen Reinigung.

Nach der Theurgie (griech. -  übersetzt Gotteswerk) dient der Mai als starkes Verbindungsmittel zwischen den Göttern oder Gott und dem Menschen. Rituale dienten dazu, Erfolge, gute Ernte und Wohlstand zu haben. Später änderte sich das Wort Theurgie in Theologie.  Mit diesen alten und wirksamen überlieferten Priester-Ritualen kann – wer möchte  - für sich selbst, sein Umfeld, Familie und auch Beziehung, einen sehr schönen und geraden Weg in die Wege leiten.

Wichtig ist  Dankbarkeit  zu zeigen. Der Mai ist ein ganz besonderer Monat, in dem Vieles für den weiteren Weg eingeleitet werden kann. Die starken energetischen Kräfte des Monat Mai reichen weit bis in den Juni  hinein bis zur Tag-und Nachtgleiche / Sonnenwende am 21. Juni. 

 

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